Ethische Grundsätze auf Reisen

Reise-Ethik der Schweizer Leuchtturm GmbH

Liebe Reisefreundinnen und Reisefreunde

Es freut uns, dass Sie diese Seite aufrufen und sich für eines unserer Reisearrangements interessieren.

Wir erwarten, dass sich alle Teilnehmenden auf unseren Reisen an gewisse Verhaltensweisen halten, die insbesondere den Respekt gegenüber Menschen, Tieren und der Natur betreffen. Denn wir sind der Ansicht, dass sich Touristen in fremden Ländern den örtlichen Gepflogenheiten nicht nur anzupassen haben, sondern auch dafür mitverantwortlich sind, dass nächste Generationen ebenfalls noch Freude an intakten Reisezielen haben können.

Aus eigener Überzeugung ethisch zu handeln ist mehr, als unter Strafandrohung Regeln einzuhalten. Es bedeutet für uns, unser eigenes Verhalten selbstkritisch zu betrachten und sich zu überlegen: Was wäre, wenn das alle täten? Es erfordert von uns die Fähigkeit, in die Haut andrer zu schlüpfen und deren Perspektiven einzunehmen. Schliesslich ist es die Herausforderung, den gut gemeinten Worten entsprechende Taten folgen zu lassen. Nicht nur zu Hause, sondern überall und nicht nur heute sondern immer.

Wenn immer mehr Reisende sich ethisch verhalten, erhöhen wir gemeinsam den Druck auf die Tourismusbranche, dies ebenfalls zu tun. Umgekehrt haben wir die Hoffnung, dass wenn wir unsere Verantwortung gegenüber Menschen, Tieren und der Natur konsequent wahrnehmen, auch bei unseren Mitreisenden das Bewusstsein für ethisches Verhalten geweckt bzw. gestärkt wird.


In den folgenden Verhaltensregeln haben wir die wichtigsten zusammen getragen.
1. Preis-Philosophie

Unsere Preise – Geiz ist nicht geil!
Sie übernachten in einem gehobenen 4 Sterne Hotel und reisen erster Klasse. Sie geniessen Halbpension und speisen nahezu ausschliesslich in gehobenen Restaurants, deren Küchen mit Michelin-Punkten ausgezeichnet sind.

Sie reisen mit uns in exklusiven Kleingruppen von maximal 16 Teilnehmenden, welche in sämtlichen Arrangements zu klein sind für Gruppentarife. Dafür sind wir flexibel, bleiben unter uns und haben eine familiäre Grösse und können aufeinander eingehen.

Da wir nicht Gruppentarif berechtigt sind, kommen wir nicht in Versuchung, die Leistungen unserer Partner in der Bretagne, seien dies exklusive Vorträge, Führungen, aber auch Speisen und Unterkunft etc. preislich zu drücken. Wir bezahlen, was sie wert sind. Damit auch die, welche uns im Ausland unterstützen, fair dafür entschädigt werden. Wir halten nichts von Preisdrückereien und Dumpingpreisen.
Für uns ist geiz nicht geil - Wir stehen für Nachhaltigkeit.

2. Gastrecht

Indem wir uns mit einem gewissen Betrag eine bestimmte Aufenthaltsdauer in einem fremden Land kaufen, erwerben wir damit «nur» das Recht, uns dort als Gast aufhalten zu dürfen. Als Gast sind wir bemüht, unsere Gastgeber nicht zu brüskieren, nicht vor den Kopf zu stossen und nicht lächerlich zu machen. Wir sind dankbar für seine Gastfreundschaft und wir respektieren seine Regeln. Wenn irgendwo «Privat» steht, bedeutet es auch «Privat». Wir haben folglich dort nichts zu suchen.

3. Anstand und Respekt

Auf unseren Reisen erwarten wir, dass man sich untereinander mit gebührendem Respekt und Anstand begegnet. Nicht jeder denkt, handelt, spricht oder isst gleich bzw. dasselbe wie man selbst. Das sind keine Gründe, jemanden deswegen zu diskriminieren. Leben und leben lassen soll auf unseren Reisen eine Devise sein.

4. Bleiben Sie auf den Wegen

Wenn Sie Küstenlandschaften, Inseln und Naturschutzgebiete besuchen, befolgen Sie die örtlichen Anweisungen und bleiben Sie auf den für Spaziergänge vorgesehenen Wegen. Dünenschutz ist Küstenschutz ist Landschaftsschutz! Primärdünen, die sich erst am Entwickeln und Verfestigen sind, werden in ihrer Entwicklung durch Fusstritte gehindert und können nicht entstehen. Wo Dünen nicht entstehen können, wird durch den stetigen starken Wind Sand, sprich Land, abgetragen. Die Inseln werden kleiner und verschwinden! Ausserdem sind alle Dünen in jedem Stadium ihrer Entwicklung Lebensraum. Verlassen Sie auch die Küstenwege nicht, denn die Küsten sind erosionsbedingt abbruchgefährdet. Sie riskieren in's Meer zu stürzen.

5. Abfälle

Wir werden keine Abfälle in der Natur unserer Gastgeber entsorgen. Jeder Reiseteilnehmer erhält von uns einen Abfallsack, in den er etwaigen Abfall eintüten kann, bis er einen Abfalleimer findet, wo er seine Abfälle entsorgen kann. Jeder unachtsam weggeworfene Abfall an der Küste landet mit dem nächsten Windstoss im Meer. Das muss nicht sein. Helfen auch Sie mit, die Meere sauber zu halten!

6. Zigarettenstummel

Dass Zigarettenstummel giftig sind und nichts in der Natur zu suchen haben, weiss heute eigentlich jeder. Dennoch werden noch immer Milliarden von Zigistummeln jährlich in der Natur entsorgt. In Paris kann man mit bis zu 68 Euro gebüsst werden, wenn man dabei erwischt wird. Unsere rauchenden Reiseteilnehmer erhalten von uns einen Taschenascher, damit sie keine Kippen wegwerfen müssen. Bitte halten Sie sich daran.

7. Fotografieren

Bedenken Sie, dass Sie sich im EU-Raum befinden, wo die neue Datenschutz Grundverordnung (DSGVO) bereits in Kraft ist. Das Fotografieren von fremden Menschen ist nicht angebracht. Fragen Sie zuerst, ob Sie Fotos von Personen machen dürfen. Haben Sie Fotos von Personen gemacht, die Sie nicht kennen und die auf Ihren Fotos klar erkennbar sind, verzichten Sie bitte darauf, diese auf Ihren Sozialen Netzwerken oder sonst wo zu veröffentlichen. Sie können sich damit strafbar machen.